Archiv Verzeichnis << Einkaufen mit Kleinkindern Und dann, da war die Episode, wo ein ganzes Geschaeft in Aufruhr war und die Angestellten den Eingang auseinandernehmen mussten. Das ist so passiert: Kurz vor Feierabend stellte ich mich muerrisch in der Schlange des Kundendienst-Schalters an, um etwas umzutauschen. Es schien, als ob da ungefaehr 200 Leute vor mir waren. Meine beiden Kleinen wippten auf Zehenspitzen und fingen an, ungeduldig herumzuhuepfen. Mit einem Auge musste ich auf eine maennliche Figur achten, die mir sehr verdaechtig nach einem Vordraengler aussah..und mit dem anderen Auge versuchte ich, meinen Nachwuchs nicht zu verlieren. Whoops, zu spaet ! Und nun war ich auch schon dran, und versuchte der mehr oder weniger freundlichen Dame hinterm Schalter zu erklaeren, warum ich den "Mist", den ich ich in ihrem Geschaeft erstanden habe, zurueckgeben wollte. Mit einem Mal wurde ich von einem Aufruhr beim Eingang (nur ein paar Meter von mir weg) abgelenkt. Mir kam der Gedanke, dass die Tatsache, dass #1 ich meine Kinder nicht sehen konnte und #2 offensichtlich etwas los war da beim Eingang, kein gutes Zeichen sein koenne. Ich liess die liebe Dame nebst meiner Ware im Stich und stattdessen schloss mich den Gaffern an. Und was habe ich zu meinem Entsetzen gesehen??? Mein 4-jaehriger Sohn war mit dem Kopf in dem unsinnigen Metall-Drehding (Alptraum jeder Mutter von kleinen Kindern) steckengeblieben ! Wenn es nicht so beaengstigend gewesen waere haette ich bestimmt den Humor darin gesehen, aber es dauerte eine Weile (viel laenger, als es dauerte, das Drehding auseinanderzunehmen), bis ich ueber die ganze Sache lachen konnte.
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